Fällt der Steam Machine Preis deutlich höher aus als erwartet? Valves Rückkehr in den Hardware-Markt mit der neuen Steam Machine sorgt seit der Ankündigung für große Aufmerksamkeit. Während Design, Leistung und das offene Plattformkonzept bereits intensiv diskutiert werden, blieb eine entscheidende Frage bislang unbeantwortet: der Preis. Ein aktueller Leak aus dem Quellcode tschechischer Online-Händler liefert nun erste konkrete Hinweise. Auch wenn es sich dabei nicht um offizielle Angaben handelt, zeichnen die Zahlen ein Bild davon, in welcher Preisregion sich Valves neue Gaming-Box bewegen könnte.
- Leak aus Händler-Quellcode mit zwei Speichervarianten
- Preise umgerechnet nahe an der 1.000-Dollar-Marke
- Händleraufschläge wahrscheinlich bereits eingerechnet
- Offizielle Bestätigung durch Valve steht noch aus
Inhalt
Steam Machine Preis Leak sorgt für Diskussionen
Der aktuelle Steam Machine Preis Leak geht auf Einträge des tschechischen Händlers Smarty.cz zurück, die von Nutzern im Quellcode der Website entdeckt wurden. Dort tauchten zwei Varianten der Steam Machine auf, einmal mit 512 GB Speicher und einmal mit 2 TB. Die kleinere Version wurde mit 19.826 tschechischen Kronen gelistet, was umgerechnet etwa 950 US-Dollar entspricht. Für das größere Modell mit 2 TB Speicher wurden rund 22.305 Kronen angegeben, was etwa 1.070 US-Dollar entspricht. Kurz darauf bestätigten Recherchen beim ebenfalls großen tschechischen Händler Alza eine ähnliche Preisstruktur:
- Steam Machine (512 GB): 19,826 CZK/ etwa 816 Euro (vor Steuern)
- Steam Machine (2 TB): 22,305 CZK/ etwa 918 Euro (vor Steuern)
Wichtig ist dabei der Kontext: Beide Händler sind Drittanbieter, die ihre eigenen Margen einkalkulieren. Mehrere Quellen gehen daher davon aus, dass die finalen Preise von Valve etwas niedriger ausfallen könnten. Dennoch liefern die Leaks einen realistischen Rahmen, zumal Valve bereits signalisiert hat, dass die Steam Machine nicht subventioniert wird. Angesichts der anhaltenden Speicherknappheit und steigender Hardwarekosten wirkt ein Preis jenseits klassischer Konsolen-Niveaus plausibel. Offiziell bestätigt sind die Zahlen jedoch nicht, weshalb sie mit entsprechender Vorsicht betrachtet werden sollten.
Einordnung im Markt und Valves Positionierung
Sollten sich die geleakten Preise annähernd bewahrheiten, positioniert sich die Steam Machine klar näher an kompakten Gaming-PCs als an klassischen Konsolen. Valve selbst hat mehrfach betont, dass sich der Preis an der aktuellen PC-Hardware orientieren wird. Laut Aussagen von Valve-Entwickler Pierre-Loup Griffais liegt der Fokus auf einem fairen Verhältnis aus Leistung, Formfaktor und Lautstärke – Aspekte, die beim Eigenbau eines vergleichbaren Systems oft zusätzliche Kosten verursachen.
Im Gegenzug bietet die Steam Machine eine Offenheit, die Konsolen nicht liefern können. Nutzer erhalten Zugriff auf den gesamten PC-Software-Stack, freie Wahl bei Eingabegeräten und die Möglichkeit, das System vielseitig einzusetzen. Gerade im Vergleich zu selbst gebauten Mini-PCs oder leistungsfähigen Handhelds relativiert sich der Preis damit etwas. Dennoch dürfte die Steam Machine mit einem Preis von rund 1.000 US-Dollar eine bewusst kleinere, aber technikaffine Zielgruppe ansprechen, die Wert auf Flexibilität und leisen Betrieb legt.
Nothing Headphone (1): Markantes Design trifft starken Deal zum Allzeit-Bestpreis
Steam Machine Preis: Fazit
Der Steam Machine Preis Leak liefert erstmals konkrete Anhaltspunkte zur möglichen Preisgestaltung von Valves neuer Gaming-Hardware. Mit geschätzten Preisen zwischen rund 950 und 1.070 US-Dollar bewegt sich das System klar im Premium-Bereich. Händleraufschläge könnten die Zahlen zwar noch relativieren, eine günstige Konsole ist jedoch nicht zu erwarten. Offizielle Preise stehen weiterhin aus, doch der Marktstart dürfte zeigen, ob Valve den Spagat zwischen Leistungsanspruch und Preisakzeptanz erfolgreich meistert.
