ASUS ROG Falchion ACE HFX DEALS
ASUS ROG Falchion Ace HFX Test: Wer eine ultra-kompakte und top-ausgestattete Gaming-Tastatur sucht, ist bei der Falchion Ace HFX aus dem Hause ASUS ROG an der richtigen Adresse. Das Modell mit magnetischen Hall-Effect-Switches kombiniert ein 65-Prozent-Layout mit einer Abtastrate von 8.000 Hz, zwei USB-C-Anschlüssen und praktischer Touch-Leiste. Das alles macht die ASUS ROG Falchion Ace HFX zur wohl ambitioniertesten kompakten Gaming-Tastatur, die der Hersteller je gebaut hat. Ob der Hype berechtigt ist und für wen sich diese Investition wirklich lohnt, klärt der Test.
Inhalt
Technische Daten der ASUS ROG Falchion Ace HFX
| Produkt | Falchion Ace HFX (offizielle Website) |
| Schalterart | Hall Effect |
| Schalter austauschbar | Ja |
| Tastenkappen austauschbar | Ja |
| Tastenkappen | PBT Double Shot |
| Abtastrate | 8.000 Hz |
| Abmessungen | 315 mm x 115 mm x 35 mm |
| Gewicht | 643g |
| Preis | ab 148,90 Euro |
ASUS ROG Falchion Ace HFX Test: Kompakter wird’s nicht
Wer vor dem Kauf einer neuen Tastatur steht, sieht sich zunächst mit einer grundlegenden Frage konfrontiert: Welche Größe darf’s denn sein? Full-Size für die maximale Anzahl an Tasten? TKL, weil eh kein Nummern-Block benötigt wird? Oder doch noch etwas kompakter, um der Gaming-Maus mehr Platz für schnelle Swipes zu ermöglichen? Hier hat sicherlich jeder seine ganz individuellen Vorlieben.
Wer bei seiner Tastatur auf die meisten Zusatztasten verzichten kann und es möglichst kompakt mag, der ist bei der ASUS ROG Falchion Ace HFX an der richtigen Adresse. 315 Millimeter lang, 115 mm tief und nur 35 mm hoch. Das Keyboard belegt damit deutlich weniger Tischfläche als eine TKL-Tastatur, denn ASUS ROG setzt hier auf ein 65-Prozent-Layout, das nicht nur auf den Nummern-Block verzichtet, sondern auch die F-Tastenreihe konsequent wegreduziert. Und das in einem 60-Prozent-Rahmen (also nochmal kleiner). Wer es gerne etwas größer mag, findet in der neuen ASUS ROG Falchion ACE 75 HE eine interessante Alternative.

Klangtest ASUS ROG Falchion Ace HFX:
Klangtest HATOR Skyfall 80 MAG ULTIMA 8K:
Klangtest Nuphy Air75 V3:
Das Gehäuse der Falchion Ace HFX ist in mattem Schwarz gehalten und wirkt auf den ersten Blick geradezu bescheiden. Kein Schnickschnack, keine übertriebene Gaming-Ästhetik. Nur ein sauber verarbeitetes Kunststoffchassis mit gleichmäßigen Spaltmaßen und keinerlei Knarzen oder Wackeln. Die Verarbeitungsqualität lässt keinerlei Wünsche offen.
Besonders charakteristisch für die ASUS ROG Falchion Ace HFX ist die LED- und Touch-Leiste, die sich entlang des oberen Gehäuserandes zieht. Im Vergleich zum Vorgängermodell ROG Falchion RX Low Profile fällt diese Leiste größer aus und wurde mit zusätzlichen haptischen Markierungen versehen, die eine bessere Orientierung beim blinden Wischen ermöglichen sollen.
Ein echter Pluspunkt des Designs sind die beiden USB-C-Anschlüsse an der Rückseite der Tastatur: einer links, einer rechts. Das ermöglicht eine flexible Kabelführung je nach persönlichem Setup, beispielsweise links oder rechts am Monitorständer vorbei. Wer zwischen zwei PCs wechselt, schätzt den mittigen Umschalter, der in Sekunden zwischen beiden angeschlossenen Signalquellen wechselt.

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Features der ASUS ROG Falchion Ace HFX
Obwohl die ASUS ROG Falchion Ace HFX bereits in 2024 erschienen ist, bringt sie hinsichtlich der Features so ziemlich alles mit, was eine moderne Hall-Effect-Tastatur können muss (oder sollte). Das Herzstück der ASUS ROG Falchion Ace HFX sind zweifellos die proprietären ROG HFX Magnetic Switches.
Diese Schalter arbeiten nicht mit mechanischen Kontakten wie klassische Switches, sondern nutzen Hall-Effekt-Sensoren, also eine Magnetfeld-Messung, um Tastendrücke zu registrieren. Kein physischer Kontaktpunkt, keine Abnutzung durch Reibung. ASUS gibt eine Lebensdauer von 100 Millionen Tastenanschlägen an, was gegenüber den üblichen 50 bis 80 Millionen der Konkurrenz ein klares Plus ist.
Der maximale Tastenhub beträgt 4 mm, die anfängliche Betätigungskraft liegt bei 40 g, die vollständige Aktivierung erfordert 55 g. Alle Schalter sind ab Werk bereits vorgeschmiert und das merkt man sofort. Der Anschlag ist geschmeidig, ohne sandiges Kratzen und erzeugt einen gedämpften, sehr angenehmen Klang. Hinzu kommen überzeugende Stabilisatoren der längeren Tasten wie Shift, Enter oder der Leertaste, die für Stabilität sorgen.

Noch wertvoller für kompetitive Gamer ist die Rapid-Trigger-Funktion. Mechanische Schalter haben einen festen Rücksetzpunkt: Sie müssen erst eine bestimmte Strecke nach oben zurücklegen, bevor sie erneut auslösen können. HFX-Magnetschalter können sofort zurückgesetzt werden. Im Moment des Loslassens. Ich werde hier jetzt nicht mehr zu tief ins Detail gehen, da Hall-Effect mittlerweile längst zum Standard in Gaming-Keyboards geworden ist. Und das aus gutem Grund. Warum das so ist, habe ich dir in meinem Video verraten.
Die 8.000-Hz-Abtastrate ist das dritte große Feature-Highlight der ASUS ROG Falchion Ace HFX. Standard-Gaming-Tastaturen scannen mit 1.000 Hz, also 1.000 Mal pro Sekunde. Die Falchion Ace HFX schafft das Achtfache. Eine Abtastrate von 8.000 Hz bedeutet eine Eingabeverzögerung von lediglich 0,125 Millisekunden.
Was die Falchion Ace HFX hingegen nicht beherrscht, ist eine kabellose Verbindung. Das Teil möchte immer mit Kabel betrieben werden. Stört mich persönlich nicht, da ich eh meist kabelgebunden zocke (für die niedrigere Latenz und weil ich es nicht riskieren will, dass der Akku mitten in der Runde schlapp macht).

Anpassung per Armoury Crate
Die ASUS ROG Falchion Ace HFX wird über die hauseigene Armoury Crate-Software verwaltet. Und damit steht und fällt ein Großteil des Nutzungserlebnisses jenseits der Hardware selbst. Armoury Crate ist eine Allround-Plattform, die nicht nur die Tastatur, sondern das gesamte ASUS ROG Ökosystem bündelt.
Der Funktionsumfang lässt dabei keinerlei Wünsche offen: Über Armoury Crate lassen sich für jede einzelne Taste individuell der Auslösepunkt (zwischen 0,1 mm und 4,0 mm) und der Rapid-Trigger-Rücksetzpunkt konfigurieren. Makros lassen sich aufzeichnen und zuweisen, die RGB-Beleuchtung ist über die Aura-Sync-Technologie mit anderem kompatiblem ASUS-Equipment synchronisierbar und der Speed-Tap-Modus kann per Software aktiviert und konfiguriert werden.
Für Einsteiger kann Armoury Crate allerdings überwältigend wirken. Die Oberfläche ist üppig mit Optionen bestückt, und der Unterschied zwischen „Auslösepunkt anpassen“ und „Rapid-Trigger-Empfindlichkeit einstellen“ erschließt sich nicht intuitiv. Wer die Tastatur aus der Box nimmt und einfach spielen will, findet dank der On-the-Fly-Funktionen über die Fn-Taste und die Touch-Leiste zumindest grundlegende Anpassungen ohne Software.
Genau das ist der zweite Ansatz für schnelle Anpassungen während des Spielens: Die Touch-Leiste und die Multifunktionstaste an der Gehäuseoberseite ermöglichen die direkte Steuerung von Lautstärke, Medienwiedergabe, Beleuchtungsintensität und (besonders relevant) dem Auslösepunkt der Magnetschalter. Theoretisch ist es damit möglich, mitten in einer Gaming-Session den Betätigungspunkt zu verändern, ohne die Software zu öffnen.
Aber: Die Touch-Leiste selbst ist ein zweischneidiges Schwert. Das Konzept ist gut, die Ausführung aber ausbaufähig. Die haptischen Noppen reagieren nicht immer so präzise, wie man es sich wünschen würde. Doppeltippen soll den Ton stummschalten, funktioniert im Test aber ebenfalls nicht immer zuverlässig. Ein kleines Drehrad oder dedizierte physische Tasten wären in meinen Augen die bessere Lösung gewesen… aber Platz ist bei einem 65%-Format natürlich Mangelware.
Die ROG Falchion ACE HFX im Praxistest
Fangen wir beim Offensichtlichsten an: dem Tippgefühl. Die ASUS ROG Falchion Ace HFX ist ein echtes Vergnügen zum Schreiben. Die vorgeschmierten HFX-Magnetschalter in Kombination mit der aufwändigen Dämmkonstruktion sorgen für einen satten, sauberen und gedämpften Klang. Das Auslösegefühl ist linear und gleichmäßig.
Kein taktiler Bump wie bei braunen oder blauen mechanischen Switches, aber ein sehr präzises, vorhersehbares Feedback. Ich werde zwar immer ein Fan taktiler Switches bleiben, aber für lineare Schalter fällt das Feedback äußerst befriedigend aus.
Im Gaming hat mich die ASUS ROG Falchion Ace HFX von der ersten Session an beeindruckt. In Valorant und Counter-Strike 2, wo präzises Counterstrafing über Sieg oder Niederlage entscheiden kann, ist der Rapid-Trigger-Modus ein echter Gamechanger. Die WASD-Tasten sprechen mit einem niedrigen Auslösepunkt nahezu sofort an und das Counterstrafing funktioniert mit einer Präzision, die jede mechanische Tastatur locker in die Tasche steckt.
Der reduzierte Formfaktor schafft deutlich mehr Platz für Mausbewegungen, was bei großen Mauspads spürbar ist. Aber: Das ist absolut Geschmackssache. Auf die 65 % muss man sich einlassen. Insbesondere, wenn man die F-Tasten und Co sucht. Aber: Die Fn-Layer-Ebenen für Funktionstasten und Sonderfunktionen waren nach etwa einer Woche Eingewöhnung kein Problem mehr.
Im produktiven Alltag, also Texte schreiben, Tabellen bearbeiten und Co, zeigt die ASUS ROG Falchion Ace HFX ihre Grenzen. Das Fehlen eines Nummernblocks und dedizierter Funktionstasten ist für professionelle Anwender, die viel mit Zahlen oder F-Tasten arbeiten, ein echtes Manko. Hier liegt die Nutzung beim Zocken klar im Fokus, das sollte man vor dem Kauf wissen. Meine Meinung: Mich stört’s nicht. Ich arbeite (als Texter) bereits seit Jahren mit TKL oder 75-Prozent und brauche keinen Nummernblock. Das sehen aber sicherlich einige da draußen etwas anders.
Zur Touch-Leiste: Im hektischen Gaming-Alltag wurde sie gelegentlich versehentlich aktiviert, was in kritischen Momenten frustrierend sein kann. Wer die Leiste nicht bewusst einsetzt, sollte sie in Armoury Crate entsprechend konfigurieren. Es ist schade, denn das Konzept einer berührungsempfindlichen Leiste für schnelle Adjustierungen ist innovativ. Die Umsetzung könnte aber noch ein wenig Feinschliff vertragen.
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ASUS ROG Falchion ACE HFX Test: Fazit
Die ASUS ROG Falchion Ace HFX ist eine der technisch ausgefeiltesten kompakten Gaming-Tastaturen auf dem Markt. Die proprietären ROG HFX Magnetic Switches sind das Highlight: präzise, geschmeidig, langlebig und mit einem Grad an Anpassbarkeit, den mechanische Konkurrenten nicht erreichen.
Gleichzeitig ist es eine Tastatur mit klarer Zielgruppe. Das 65%-Layout ohne Nummernblock und ohne direkte Funktionstasten ist für reine Gamer ein Segen. Für Vielschreiber oder Nutzer, die intensiv mit F-Tasten arbeiten, ein täglicher Kompromiss. Die Touch-Leiste ist konzeptionell innovativ, dürfte in der Praxis aber gerne etwas präziser arbeiten.
Preislich ist die ASUS ROG Falchion Ace HFX aufgrund des Alters mittlerweile deutlich attraktiver geworden und kostet nur noch knapp halb so viel wie zu ihrem Veröffentlichungszeitpunkt. Mit Preisen um die magische 150-Euro-Grenze herum bekommst du hier ein absolut rundes Gesamtpaket in einem einzigartig kompakten Paket. Wer genau weiß, was er will (nämlich eine ultra-kompakte und präziseste kabelgebundene Gaming-Tastatur mit magnetischen Schaltern), der bekommt mit der Falchion Ace HFX ein absolutes Kraftpaket.
The Review
ASUS ROG Falchion ACE HFX
Moderne Features, exzellente Hall-Effect-Switches und 8.000 Hz machen die ASUS ROG Falchion ACE HFX zu einer überzeugenden Gaming-Tastatur im einzigartigen und besonders kompakten Design.
PROS
- Hochwertige Verarbeitung
- Hervorragende Switches
- Hall-Effect; 8.000 Hz
- Sehr gutes Tippgefühl
- Angenehmer Klang
- Hochwertige PBT-Keycaps
- Vielseitige Touch-Fläche
CONS
- Touch-Leiste etwas überempfindlich
- 65-Prozent-Layout Geschmackssache
- Keine Web-App
- Kabelgebunden
ASUS ROG Falchion ACE HFX DEALS
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