Mit der neuen Actioncam Dreame Leaptic Cube will es der Hersteller mit DJI Osmo Nano und Co aufnehmen. Dreame erweitert sein Produktportfolio um ein Gerät, das sich bewusst von klassischen Action-Kameras absetzt. Mit dem Leaptic Cube verfolgt der Hersteller ein modulares Konzept, das Flexibilität und hohe Bildqualität miteinander verbinden soll. Eine kompakte Kameraeinheit trifft auf eine drahtlose Basis mit Touchscreen und Zusatzakku. In Kombination mit 8K-Videoaufzeichnung und großem Bildsensor will Dreame neue Akzente in einem hart umkämpften Markt setzen.
- Modulares System aus Kamera- und Basiseinheit mit Funkverbindung
- 50-Megapixel-Sensor im 1/1,3-Zoll-Format mit 8K-Video
- Bis zu 200 Minuten Laufzeit im Verbund mit der Basis
- Flexible Montage dank magnetischer Befestigung
Inhalt
Dreame Leaptic Cube als modulares Action-Kamera-Konzept mit neuem Fokus
Der Leaptic Cube unterscheidet sich bereits auf den ersten Blick von klassischen Action-Kameras. Statt eines kompakten Einteiler-Gehäuses setzt Dreame auf zwei separate Module, die magnetisch miteinander verbunden werden. Das Kameramodul selbst fällt besonders klein aus und lässt sich je nach Bedarf nach vorne oder hinten ausrichten. Dadurch wird der Wechsel zwischen klassischen Action-Aufnahmen und Selfie-Videos ohne zusätzliche Halterungen möglich. Dieses Detail zeigt, dass Dreame den praktischen Einsatz klar im Blick hat.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die drahtlose Verbindung zwischen Kamera und Basis. Das Kameramodul kann bis zu 30 Meter entfernt platziert werden, während das Livebild weiterhin auf dem Touchscreen der Basiseinheit angezeigt wird. Dadurch ergeben sich neue Einsatzszenarien, etwa bei Sportaufnahmen, am Helm oder an ungewöhnlichen Positionen, bei denen ein integriertes Display eher stören würde. Die Steuerung bleibt dennoch komfortabel und übersichtlich.

Auch beim Thema Energie spielt die modulare Bauweise ihre Stärken aus. Allein betrieben kommt die Kamera auf rund 90 Minuten Laufzeit. Wird sie mit der Basis kombiniert, steigt dieser Wert auf bis zu 200 Minuten. Perspektivisch soll ein zusätzliches Akku-Modul folgen, das längere Aufnahmesessions ermöglicht. Die genannten Werte wirken realistisch und passen zu den Anforderungen moderner Action-Kameras, insbesondere bei Outdoor- und Sporteinsätzen.
8K-Video, großer Sensor und ambitionierte Technik
Technisch positioniert Dreame den Leaptic Cube klar im oberen Segment. Herzstück ist ein 50-Megapixel-Sensor im 1/1,3-Zoll-Format, der sich von vielen aktuellen Action-Kameras durch seine Größe abhebt. In Verbindung mit der 8K-Videoaufnahme verspricht der Sensor eine hohe Detailtiefe und eine bessere Performance bei schwierigen Lichtverhältnissen. Der angegebene Dynamikumfang von 13,5 Blendenstufen unterstreicht diesen Anspruch.

Das f/2.8-Ultraweitwinkelobjektiv deckt ein Sichtfeld von 155 Grad ab und eignet sich damit für klassische Action-Perspektiven mit viel Umgebung. Die hohe Auflösung erlaubt zudem einen zweifachen Digitalzoom, der laut Dreame nur geringe Qualitätseinbußen verursachen soll. Ergänzt wird das Setup durch eine elektronische Bildstabilisierung, die Verwacklungen reduzieren soll, sowie durch Funktionen wie Nachtmodus und HLG-HDR-Aufnahmen.
- Auch spannend: Technik-Trends 2026: Die Highlights des Tech-Jahres
In der Summe ergibt sich ein stimmiges Gesamtpaket, das nicht nur auf hohe Auflösung, sondern auch auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten abzielt. Ob die 8K-Aufnahmen und die Stabilisierung in der Praxis überzeugen, wird sich erst im realen Einsatz zeigen. Auf dem Papier wirkt der Leaptic Cube jedoch wie eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Modellen im Premium-Segment.
Fazit zur Dreame Leaptic Cube
Mit dem Leaptic Cube zeigt Dreame Mut zu einem eigenständigen Konzept. Die Kombination aus modularem Aufbau, drahtloser Basis und leistungsfähiger Kameratechnik hebt das Modell klar von klassischen Action-Kameras ab. Viele der technischen Angaben erscheinen nachvollziehbar und praxisnah. Informationen zu Preis und Marktstart stehen noch aus, doch eine Positionierung im oberen Preissegment gilt als wahrscheinlich. Wer Bock drauf hat, kann sich direkt bei Dreame für weitere Infos und Rabatte anmelden.
























