Mit der neuen nativen GeForce NOW App für Linux öffnet NVIDIA ein neues Kapitel für Cloud-Gaming auf dem Desktop. Erstmals erhalten Linux-Systeme direkten Zugriff auf GeForce-RTX-Leistung aus der Cloud – ohne Umwege über Browserlösungen oder spezielle Geräteprofile. Die aktuell gestartete Beta-Version ermöglicht es, moderne PC-Games in hoher Auflösung und mit modernsten RTX-Technologien zu streamen und integriert sich nahtlos in bestehende Linux-Desktop-Umgebungen. Damit wird Linux als Gaming-Plattform deutlich aufgewertet und für leistungsintensive Spiele deutlich attraktiver.
- Native GeForce NOW App für Linux-PCs (Beta)
- RTX-Cloud-Gaming mit Raytracing und DLSS-Unterstützung
- Streaming bis 5K bei 120 FPS oder 1080p bei 360 FPS
- Erweiterter Spielekatalog mit neuen Releases
Inhalt
GeForce NOW Linux App: RTX-Gaming direkt aus der Cloud
Die neue Linux-Version von GeForce NOW ist nicht nur eine technische Portierung, sondern eine speziell für Desktop-Systeme entwickelte Anwendung. Unterstützt werden zunächst Ubuntu 24.04 und neuere Versionen. Im Gegensatz zur bisherigen Linux-Unterstützung, die primär auf Steam Decks und Handheld-Formate mit reduzierten Auflösungen und Bildraten ausgelegt war, richtet sich diese Beta-Version klar an klassische PCs und Notebooks. Das Nutzungserlebnis orientiert sich an den bekannten GeForce NOW Apps für Windows und macOS.
Das technische Konzept bleibt dabei konsequent cloudbasiert: Die gesamte Rechenleistung – inklusive Grafikberechnung – erfolgt in NVIDIA-Rechenzentren. Linux-Systeme fungieren als Streaming-Endgeräte, wodurch auch weniger leistungsstarke Hardware zu vollwertigen RTX-Gaming-Systemen wird. Unterstützt werden Streaming-Qualitäten von bis zu 5K-Auflösung bei 120 Bildern pro Sekunde oder alternativ 1080p bei 360 FPS, abhängig von Abo-Modell und Internetverbindung.
Ein zentraler Vorteil liegt in der Integration moderner RTX-Technologien. Raytracing, NVIDIA DLSS 4 und weitere KI-gestützte Grafikfeatures stehen vollständig zur Verfügung und werden serverseitig berechnet. Damit erhalten Linux-Nutzer Zugriff auf visuelle Effekte und Performance-Level, die bislang klassischen High-End-Gaming-PCs mit dedizierten RTX-Grafikkarten vorbehalten waren. Gleichzeitig fügt sich die App nahtlos in bestehende Linux-Workflows ein und unterstützt das plattformübergreifende Konzept von GeForce NOW, das bereits Windows, macOS, Chromebooks, Mobilgeräte und Smart-TVs abdeckt.
Neue Spiele und wachsender Cloud-Katalog
Parallel zum Start der Linux-Beta wird das Spieleangebot von GeForce NOW weiter ausgebaut. Neu hinzugekommen sind unter anderem The Bard’s Tale IV: Director’s Cut und The Bard’s Tale Trilogy, die klassische Rollenspiel-Elemente mit moderner Präsentation verbinden. Ergänzt wird das Portfolio durch aktuelle Titel wie Cairn, Prototype, Warhammer 40,000: Space Marine 2 und weitere Releases, die teilweise bereits für RTX-Streaming optimiert sind.
Ein besonderes Highlight ist die Integration moderner AAA-Produktionen, die durch Cloud-Rendering unabhängig von lokaler Hardware-Leistung gespielt werden können. Damit wird GeForce NOW zunehmend zu einer plattformunabhängigen Gaming-Infrastruktur, die klassische Systemgrenzen zwischen Windows, Linux und mobilen Geräten auflöst. Auch taktische Multiplayer-Titel wie Delta Force erweitern das Angebot und zeigen, dass Cloud-Gaming längst nicht mehr auf Casual-Games beschränkt ist.
Die Kombination aus wachsendem Spielekatalog, nativer Linux-Unterstützung und RTX-Cloud-Technologie positioniert GeForce NOW als ernstzunehmende Alternative zu klassischen Gaming-PCs – insbesondere für Nutzer, die auf offene Betriebssysteme setzen und dennoch nicht auf High-End-Grafik verzichten möchten.
Fazit
Mit der nativen Linux-App für GeForce NOW schafft NVIDIA einen wichtigen Schritt für modernes Cloud-Gaming auf offenen Plattformen. RTX-Technologien, hohe Streaming-Auflösungen und ein stetig wachsender Spielekatalog machen Linux-Systeme erstmals zu vollwertigen RTX-Gaming-Clients. Die Beta-Version ist ab sofort verfügbar und erweitert das GeForce-NOW-Ökosystem um eine lange geforderte Plattform. Preislich bleibt das Modell an die bestehenden GeForce-NOW-Abos gekoppelt, die je nach Leistungsstufe unterschiedliche Streaming-Qualitäten bieten.
Quelle: NVIDIA




























