Knights Peak und Windup Games haben ihrem charmanten Indie-Adventure einen neuen Namen verpasst: Aus dem bislang schlicht als „Hela“ bekannten Titel wird Hela: of Mice & Magic. Dazu gibt es einen ersten Deep Dive, der die lebendige Spielwelt in Szene setzt – und einen Soundtrack, der von den Machern der Unravel-Reihe stammt. Das Spiel erscheint 2026 für alle aktuellen Plattformen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Gewinner der gamescom 2025 in den Kategorien „Most Entertaining“ und „Most Wholesome“
- Erscheint 2026 für Nintendo Switch 2, Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC
- Soundtrack von Frida Johansson und Henrik Oja, bekannt aus der Unravel-Reihe
- Solo oder im Koop spielbar, inspiriert von der Natur Nordschwedens
Inhalt
Was steckt hinter dem neuen Namen?
Der Zusatz „of Mice & Magic“ ist mehr als Marketing – er benennt die zwei tragenden Säulen des Spiels: die besonderen Fähigkeiten der Mäuse als Protagonisten und die Magie, die die gesamte Spielwelt durchzieht. Spieler schlüpfen in die Rolle einer kleinen, geschickten Maus, die einer gutmütigen Hexe hilft, ein seit Generationen gehütetes Land zu beschützen.
Die Hexe stattet die Maus mit einem magischen Frosch-Rucksack aus, der neue Erkundungsmöglichkeiten eröffnet: schwer zugängliche Vorsprünge werden erreichbar, neue Gebiete öffnen sich, und die Interaktion mit der Welt gewinnt an Tiefe.
Das Spieldesign setzt bewusst auf Entschleunigung. Wälder, Wiesen, Feuchtgebiete und Höhlen laden zum Erkunden ein, ohne Zeitdruck oder überladene Mechaniken. Freundschaft, Entdeckung und der Respekt vor der Natur stehen im Mittelpunkt – Werte, die das Entwicklerteam nach eigenen Angaben als Kernidentität des Projekts versteht. Wer mag, kann das Abenteuer auch im Koop-Modus gemeinsam erleben.
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Hela: of Mice & Magic – Natur als spielbarer Charakter
Was Hela: of Mice & Magic von vielen anderen Indie-Titeln abhebt, ist der konsequente Ansatz, Natur nicht als Kulisse, sondern als aktives Spielelement zu begreifen. Jedes Gebiet der Karte besitzt ein eigenes musikalisches Thema, das auf die jeweilige Umgebung und die dort lebenden Kreaturen abgestimmt ist. In der Nähe von Siedlungen klingt die Musik voller und klarer, im Wald weicht sie atmosphärischen Klängen und bewusst gesetzter Stille.
Verantwortlich für diesen Soundtrack sind Frida Johansson und Henrik Oja, die bereits mit ihrer Arbeit an der Unravel-Reihe gezeigt haben, wie Musik Spielwelten emotional aufladen kann. Das Sounddesign reagiert dynamisch auf die Umgebung, ohne dominant zu wirken – ein Ansatz, der Immersion fördert, ohne die Spieler zu überreizen. Der begleitende Deep Dive auf YouTube zeigt erstmals ausführlich, wie diese Verbindung aus Bild, Klang und Natur in der Praxis aussieht.
Die Spielwelt selbst ist von Nordschweden inspiriert – mit einer Detailverliebtheit, die sich in handgefertigten Umgebungen, wechselnden Lichtstimmungen und organisch wirkenden Ökosystemen widerspiegelt. Kleine Entdeckungen, versteckte Bewohner und ruhige Momente sollen das Spielgefühl prägen.
Fazit
Hela: of Mice & Magic ist eines der spannender beobachteten Indie-Projekte des Jahres 2026. Die Auszeichnungen der gamescom 2025 – „Most Entertaining“ und „Most Wholesome“ – unterstreichen das Potenzial des Titels. Ein konkretes Release-Datum und Preisinformationen stehen bislang noch aus. Das Spiel erscheint für Nintendo Switch 2, Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC – wann genau, dürfte in Kürze auf der offiziellen Website bekannt gegeben werden.


























