SanDisk bringt frischen Schwung in sein Portfolio externer SSDs. Mit der neuen V3-Generation der Serien Sandisk Extreme Pro & Portable V3 steigen die Transferraten teils deutlich – in einigen Fällen verdoppelt sich die Geschwindigkeit im Vergleich zu den V2-Modellen. Optisch bleibt vieles beim Alten, technisch jedoch wird an entscheidenden Stellschrauben gedreht: schnellere Schnittstellen, höhere Kapazitäten und aktualisierte Spezifikationen sollen anspruchsvolle Workflows künftig besser bedienen.
- Extreme Portable V3 mit bis zu 2.000 MB/s dank USB 3.2 Gen 2×2
- Extreme Pro V3 mit bis zu 4.000 MB/s über USB4
- Portable SSD V3 verdoppelt Tempo auf bis zu 1.000 MB/s
- IP65, AES-256-Verschlüsselung und bis zu 8 TB Speicherkapazität
Inhalt
Sandisk Extreme Pro & Portable V3: Mehr Geschwindigkeit durch neue Schnittstellen
Das Herzstück der Überarbeitung ist die neue Schnittstellenbasis. Die Sandisk Extreme Portable SSD V3 setzt nun auf USB 3.2 Gen 2×2 mit 20 Gbit/s. Während die V2-Version über USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) rund 1.000 MB/s erreichte, verdoppelt sich die maximale Leserate der V3 auf bis zu 2.000 MB/s. Für große Datenmengen – etwa 4K- oder 8K-Videomaterial, RAW-Fotodateien oder umfangreiche Spielebibliotheken – bedeutet das spürbar kürzere Transferzeiten.
Preislich startet die 1-TB-Version bei 259,99 US-Dollar (UVP), gefolgt von 2 TB für 459,99 US-Dollar und 4 TB für 919,99 US-Dollar. Eine 500-GB-Variante ist angekündigt, soll jedoch erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 erscheinen. Beim Design bleibt das bekannte kompakte, gummierte Gehäuse erhalten, nun mit roten statt orangenen Akzenten und aktualisiertem Logo. IP65-Zertifizierung gegen Staub und Spritzwasser, Fallschutz aus bis zu drei Metern Höhe sowie 256-Bit-AES-Hardwareverschlüsselung bleiben an Bord.

Noch leistungsstärker präsentiert sich die Sandisk Extreme Pro Portable SSD V3. Sie nutzt USB4 mit bis zu 40 Gbit/s und erreicht Transferraten von bis zu 4.000 MB/s – leicht oberhalb der bisherigen 3.800 MB/s der V2-Generation. Neu ist außerdem eine 8-TB-Option, womit die Serie künftig in 2 TB, 4 TB und 8 TB verfügbar sein wird. Der Marktstart ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, Preise stehen noch aus. Auch hier gehören IP65-Schutz und AES-256-Verschlüsselung zur Ausstattung.
Einstieg mit Tempo-Upgrade: Sandisk Portable SSD V3
Unterhalb der Extreme-Reihen positioniert sich die Sandisk Portable SSD V3 als Alltagslösung. Auch hier gibt es ein deutliches Leistungsplus: Statt bisher maximal 520 MB/s verspricht die neue Version nun bis zu 1.000 MB/s. Damit verdoppelt sich die Geschwindigkeit nahezu und rückt das Modell näher an die frühere Extreme-Klasse heran.
Allerdings müssen Anwender bei der Basisausführung auf IP65-Schutz verzichten. Die angegebene Fallresistenz liegt bei bis zu zwei Metern. Die Markteinführung ist ebenfalls für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, mit Kapazitäten von 500 GB, 1 TB und 2 TB. Preise wurden noch nicht kommuniziert.
Im Hintergrund steht zudem ein wichtiger Aspekt: Frühere Generationen externer SSDs von SanDisk gerieten aufgrund von Firmware- und mutmaßlichen Hardware-Problemen in die Kritik, da es vereinzelt zu Datenverlust kam. Mit der V3-Generation dürfte der Fokus daher nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern auch auf Qualitätssicherung und Stabilität liegen – auch wenn dazu bislang keine detaillierten technischen Änderungen genannt wurden.
Fazit
Mit Sandisk Extreme Pro & Portable V3 beschleunigt der Hersteller sein SSD-Portfolio spürbar. Verdoppelte Transferraten bei der Extreme Portable, bis zu 4.000 MB/s via USB4 bei der Extreme Pro und ein kräftiges Upgrade beim Einstiegsmodell zeigen eine klare Ausrichtung auf datenintensive Workflows. Während erste Modelle bereits verfügbar sind, folgen weitere Varianten in der zweiten Jahreshälfte 2026. Preise beginnen bei 259,99 US-Dollar für die Extreme Portable V3 mit 1 TB.
Quelle: Sandisk
























