Rode erweitert sein Produktportfolio um das Rodecaster Video Core, ein kompaktes All-in-One-Studio, das Livestreaming für Einsteiger und Budget-orientierte Creator erschwinglicher macht. Die Lösung setzt auf eine vollständig softwarebasierte Steuerung über die Rodecaster App und verzichtet auf physische Bedienelemente am Gerät. So lassen sich Video- und Audioquellen komfortabel verwalten, während die Integration mit bestehenden Rode-Audio-Setups zusätzlichen Komfort bietet. Das neue System verspricht HD-Streaming, Mehrkamera-Optionen und eine intuitive Bedienung für Creator, die ihre Produktion auf das nächste Level heben möchten.
- Kompaktes All-in-One-Studio für HD-Livestreams
- Steuerung vollständig über die Rodecaster App, keine Hardware-Buttons
- Anschlussmöglichkeiten für bis zu vier Videoquellen, Netzwerk- und USB-C-Kameras
- Direkter Stream zu YouTube, Twitch und weiteren Plattformen möglich
Inhalt
All-in-One-Studio für Einsteiger und bestehende Audio-Setups
Das Rodecaster Video Core positioniert sich unterhalb des Flaggschiffs Rodecaster Video und des mittleren Modells Video S. Zielgruppe sind sowohl Einsteiger in die Livestream-Welt als auch Creator, die bereits in hochwertige Audio-Hardware investiert haben und ihr Setup nun um HD-Video erweitern möchten.
Alle Funktionen werden über die Rodecaster App gesteuert, wodurch der Verzicht auf physische Bedienelemente möglich ist. Das vereinfacht die Bedienung, reduziert die Komplexität und ermöglicht gleichzeitig eine hohe Flexibilität beim Einrichten mehrerer Videoquellen. So können Anwender bis zu vier Quellen gleichzeitig nutzen, darunter HDMI- und USB-C-Geräte sowie Netzwerk-Kameras über Ethernet. Außerdem lassen sich iOS-Geräte kabellos via Rode Capture App integrieren.
Rodecaster Video Core: Intelligente Automatisierung und Multi-Plattform-Streaming
Eine der herausragenden Funktionen ist die automatische Quellenschaltung basierend auf Audioeingängen. Dadurch wird der Produktionsaufwand während eines Multi-Personen-Streams deutlich reduziert. Für Nutzer bestehender Rode-Audio-Interfaces wie Rodecaster Pro 2 oder Duo sorgt die Rodecaster Sync App für nahtlose Integration: Pads und Shortcuts lassen sich direkt mit dem Video Core verbinden, sodass Audio- und Video-Setup von einer zentralen Steuerung aus bedient werden können.

Das System ermöglicht direkten Livestream zu YouTube, Twitch oder jeder anderen Plattform. Gleichzeitig können Aufnahmen auf externe Laufwerke gespeichert werden. Dank eines Firmware-Updates ist nun auch der Export von EDL-Dateien für DaVinci Resolve möglich, während Medien mit untypischen Auflösungen und Seitenverhältnissen automatisch skaliert und optimiert werden.
Umfangreiche Anschlussmöglichkeiten
Das Gerät bietet drei HDMI-Eingänge, einen HDMI-Ausgang, vier USB-C-Anschlüsse, zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen und zwei Neutrik Combo Ports. Damit lassen sich vielseitige Setups realisieren – vom kompakten Desktop-Studio bis zu komplexen Multi-Kamera-Produktionen.

Die Kombination aus modularem Anschlussdesign, App-Steuerung und Kompatibilität zu bestehenden Rode-Systemen macht das Rodecaster Video Core zu einer besonders flexiblen und kostengünstigen Option für Content Creator, die professionelle Qualität ohne große Hardware-Investitionen suchen.
Fazit zum Rodecaster Video Core
Das Rodecaster Video Core vereinfacht HD-Livestreaming, indem es Audio- und Video-Produktionen in einer softwaregesteuerten Lösung zusammenführt. Mit einem Preis von 619,99 Euro liegt es deutlich unter den Top-Modellen von Rode, ohne dass wesentliche Funktionen wie Multi-Kamera-Support, Netzwerkintegration und Streamingplattform-Kompatibilität verloren gehen. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, ein konkreter Liefertermin steht noch aus – das System dürfte jedoch gerade für Einsteiger und hybride Content-Produktionen besonders attraktiv sein.



























