Die Epomaker Carbonis ist eine der spannendsten Gaming-Mäuse des Jahres 2026. Ein rechtshändiges Ergonomie-Modell aus massiver Carbonfaser, das mit dem PixArt PAW 3950 Sensor, einem integrierten LCD-Display und bis zu 8.000 Hz Polling-Rate antritt. Ähnlich wie die CarbonX (Test), nur deutlich stylischer und technisch bärenstark aufgestellt. Nach wochenlangem Einsatz in verschiedensten Spielsituationen kann ich sagen: Epomaker hat hier eine Maus gebaut, die viele Erwartungen übertrifft, aber auch ein paar Schwächen offenbart.
Inhalt
Technische Daten der Epomaker Carbonis
| Produkt | Carbonis |
| Ergonomie | Ergonomisch (für Rechtshänder) |
| Sensor | PAW3950 |
| Sensortyp | Optisch |
| DPI | 100 – 30.000 |
| IPS | 750 |
| Beschleunigung | 50G |
| Abfragerate | 8.000 Hz |
| Tastenzahl | 6 (5 programmierbar) |
| Material | Carbon |
| Gewicht | 50 Gramm |
| Abmessung | 123 mm x 66,1 mm x 42,7 mm |
| Konnektivität | Kabellos (2,4-GHz-Empfänger); Bluetooth; kabelgebunden |
| Preis | ab 77,18 Euro |
Epomaker Carbonis Test: Sensor- und Gamingleistung
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Im Mittelpunkt der Epomaker Carbonis steht natürlich klar der PixArt PAW 3950. Der aktuell stärkste Sensor auf dem Markt, kombiniert mit einem Nordic N54L MCU. Diese Kombination unterstützt eine native 8.000 Hz (8K) Polling-Rate, was für minimale Input-Latenz in kompetitiven Szenarien sorgt. Den Unterschied spürt man sofort in schnellen FPS-Titeln: Tracking-Fehler, Spin-Out oder Acceleration gibt es hier schlicht nicht. Die Maus folgt jedem Handgelenksschwung sauber und ohne Artefakte.

Die maximale Auflösung liegt bei beeindruckenden 30.000 DPI, was für die meisten Gamer reine Theorie bleibt, aber die Qualität des verbauten Sensors unterstreicht. Im Alltag habe ich (wie immer) meist bei 3.600 DPI gezockt und genau hier zeigt sich für mich die Stärke des PAW 3950: Die Präzision bleibt auf jedem DPI-Level konsistent.
Besonders praktisch im Alltag: Das integrierte LCD-Display auf der Oberseite der Maus zeigt das aktuell aktive DPI-Profil, die Polling-Rate sowie den Akkustand in Echtzeit an. Das klingt nach einem netten Gimmick, entpuppt sich aber schnell als echter Mehrwert. Gerade wenn man mehrere DPI-Presets nutzt und nicht erst die Software öffnen will, um zu prüfen, auf welchem Profil man gerade unterwegs ist. Im hektischen Spielbetrieb ist das ein echter Vorteil gegenüber Mäusen, die diese Information verstecken

Wer mit Bluetooth verbindet, muss allerdings mit deutlich reduzierten Polling-Raten und höheren Latenz leben. Für ernstes Gaming empfiehlt sich daher unbedingt der beiliegende 2,4-GHz-Dongle, der über das USB-C-Kabel erweitert werden kann und die volle Leistung ausschöpft. Im direkten Spielbetrieb mit dem Dongle ist die Carbonis der Konkurrenz im Mittelpreissegment klar überlegen. Wer einmal mit 8K gespielt hat, will kaum zurück.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Carbonis spielt im Sensor-Bereich in der absoluten Oberliga. Sie liefert auf dem gleichen Niveau wie deutlich teurere Mäuse etablierter Marken und macht in schnellen Titeln wie Valorant, CS2 oder Apex Legends eine exzellente Figur. Für Casual-Gamer mag der Unterschied zur Mittelklasse marginal erscheinen. Aber für alle, die ernsthaft spielen und ihrem Setup jede mögliche Reaktionszeitersparnis abringen wollen, ist der PAW 3950 in Verbindung mit der 8K-Polling schlicht State of the Art.
- Mehr lesen: Hator Quasar 3 Ultima 8K & Quasar 3S Ultima 8K im Test: Zwei ultraleichte Gaming-Mäuse auf High-End-Kurs
Style UND Substanz: Das Design ist ein Hingucker
Die Epomaker Carbonis fällt bereits beim ersten Blick auf: Das massive Carbonfaser-Gehäuse verleiht der Maus eine ungewöhnliche Optik und ein unverwechselbares Haptikgefühl. Epomaker bietet sie in zwei Varianten an. Ein schwarzes Forged-Carbon-Muster mit passendem Dongle sowie eine lila Gradientvariante mit transparentem lila Dongle.
Ich habe mit der lilanen Gradient-Version getestet und war sofort von der professionellen Anmutung begeistert: Die feinen Strukturen des Carbonfasergewebes sind sichtbar eingearbeitet, was der Maus eine Premium-Ausstrahlung verleiht.
Im Gegensatz zum Vorgänger CarbonX, der ein wabenförmiges Gitterdesign nutzte, setzt die Carbonis auf eine geschlossene Vollschale. Das sorgt für ein robusteres Feeling und eliminiert das Staubreinigungs-Problem vieler Leichtbaumäuse. Die Form erinnert an die Razer DeathAdder V4 Pro und ist ausschließlich für Rechtshänder konzipiert, was Linkshänder leider ausschließt. Die ergonomische Form liegt beim Testzeitraum, egal ob kurze Sprint-Sessions oder stundenlange Grinding-Phasen, stets komfortabel in der Hand, die Daumenablage sitzt perfekt.
Das integrierte LCD-Display auf der Oberseite ist nicht nur ein Gimmick: Es zeigt DPI-Stufe, Akkustand und Polling-Rate in Echtzeit an und erspart lästiges Nachschlagen in der Software. Die Verarbeitungsqualität ist exzellent und liegt auf einem Niveau, das man eher bei Mäuse der 100-Euro-plus-Klasse erwartet. Kein Knarzen, keine wackeligen Buttons, nichts.
Epomaker Carbonis Test: Ausstattung & Akkulaufzeit
Die Epomaker Carbonis kommt mit allem, was man von einer Highend-Gaming-Maus erwartet und darüber hinaus. Neben der Maus selbst liegen im kompakten, recycelbaren Karton ein USB-C-Kabel, ein 2,4-GHz-Wireless-Dongle sowie eine Kurzanleitung bei. Das Kabel ist angenehm flexibel und robust. Ein wichtiger Faktor, der oft vernachlässigt wird.
Die Maus bietet 5 programmierbare Tasten, die über die webbasierte Software individuell belegt werden können. Positiv fällt das Feedback beider Primärtasten auf. Beide haben einen angenehmen Druckpunkt mit deutlich hörbarem Feedback. Das Soundprofil ist präzise und befriedigend.

Das Scroll-Rad ist taktil und präzise, ohne zu rasen oder zu haken. Durch die Tri-Mode-Konnektivität (USB-C, 2,4-GHz-Dongle, Bluetooth) lässt sich die Maus flexibel an verschiedensten Setups einsetzen. Dank des Carbonfasergehäuses wiegt die Maus trotz aller Ausstattung nur etwa 50 Gramm. Ein hervorragender Wert für eine ergonomische Maus dieser Klasse.
Akkulaufzeit der Carbonis Etwas mager
Einer der wenigen echten Kritikpunkte bei der Epomaker Carbonis ist die Akkulaufzeit. Der verbaute 300-mAh-Akku liefert Standardkost, schafft bei 2,4-GHz-Betrieb mit 1K Polling-Rate jedoch nur etwa zwei Tage intensiven Einsatz. Epomaker selbst macht auf der eigenen Homepage keinerlei Angaben zur Laufzeit. In der Praxis kam ich mit Funkverbindung und 1.000 Hz auf rund 60 Stunden Laufzeit.
Das ist nicht schlecht, eine ASUS ROG Harpe II Ace (Test) hält hier bei identischen Einstellungen aber wesentlich länger durch. Mit höherer Polling-Rate sinkt die Laufzeit natürlich deutlich, das ist klar. Hier sollte man dann eher mit 12-15 Stunden rechnen.
Der positive Ausgleich: Die Maus lässt sich während des Ladens weiter verwenden, und ein vollständiger Ladevorgang dauert mit dem USB-C-Kabel lediglich etwa eine Stunde. Im Test habe ich mir angewöhnt, die Maus einfach über Nacht aufzuladen. Dann ist man tagsüber sorgenfrei. Dennoch hätte ich mir bei einem Flaggschiff-Produkt eine Akkukapazität von mindestens 400–500 mAh gewünscht, um längere Spielsessions ohne Unterbrechung zu garantieren.
Anpassung direkt im Browser
Epomaker hat sich bei der Software für einen ungewöhnlichen, aber cleveren und sehr modernen Weg entschieden: Statt einer traditionellen Windows-Software, die installiert werden muss, setzt die Epomaker Carbonis auf einen webbasierten Online-Treiber. Das bedeutet: Einstellungen werden direkt im Browser vorgenommen. Plattformunabhängig, ohne Treiberinstallation, ohne Versionskonflikte.

Ob man das jetzt mag oder eher klassische Software-Lösungen bevorzugt, ist sicherlich Geschmackssache. Ich persönlich bin aber ein großer Fan der Browser-Software. Denn: In der Praxis funktioniert das überraschend gut.
Die Oberfläche ist intuitiv aufgebaut, die fünf programmierbaren Tasten lassen sich schnell belegen, und DPI-Profile können einfach gespeichert und umgeschaltet werden. Für Gamer, die nicht viel Zeit mit Software-Fiddeln verbringen wollen, ist das ideal. Einfach konfigurieren, Browser schließen, spielen. Wer die Maus lieber als Plug-and-Play nutzt, kann die Software komplett ignorieren und direkt loslegen.

Ein kleiner Vorbehalt: Wer an sehr eingeschränkten Netzwerkumgebungen arbeitet (z. B. in Schulen oder Unternehmen), könnte durch die Cloud-Abhängigkeit der Software ausgebremst werden. Offline-Konfiguration ist nicht ohne weiteres möglich. Dennoch ist der webbasierte Ansatz ein erfrischend moderner Schritt, der die Einstiegshürde für Einsteiger deutlich senkt.
Epomaker Carbonis Test: Fazit
Die Epomaker Carbonis ist eine der überzeugendsten Gaming-Mäuse, die ich in letzter Zeit getestet habe. Sie liefert einen der besten Sensoren auf dem Markt, ein durchdachtes Carbonfaser-Gehäuse mit Premium-Verarbeitung und eine moderne, unkomplizierte Software-Lösung. Alles in einem Paket, das sich für Rechtshänder mit Anspruch geradezu aufdrängt. Die 8.000 Hz Polling-Rate ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit und macht in schnellen Shootern und MOBAs tatsächlich einen wahrnehmbaren Unterschied.
Die kurze Akkulaufzeit von rund 2 Tagen und die Tatsache, dass Linkshänder komplett außen vor bleiben, sind die einzigen spürbaren Schwächen. Wer damit leben kann (und das werden die meisten kompetitiven Gamer), erhält mit der Epomaker Carbonis eine Maus auf Flaggschiff-Niveau, die zeigt, dass Epomaker längst nicht mehr nur im Tastatur-Segment zu Hause ist. Klare Kaufempfehlung für alle, die auf der Suche nach einem leichten, präzisen und optisch einzigartigen Allrounder sind.
The Review
Epomaker Carbonis
Die Epomaker Carbonis ist eine außergewöhnliche Gaming-Maus, die mit ihrem Flaggschiff-Sensor PAW 3950, dem einzigartigen Carbonfaser-Gehäuse und der 8K-Polling-Rate in der Mittelklasse klar heraussticht. Wer als Rechtshänder eine leichte, präzise und hochwertig verarbeitete Wireless-Maus sucht, bekommt hier eines der besten Pakete auf dem Markt.
PROS
- Flaggschiff-Sensor PAW 3950
- 8.000 Hz Polling-Rate
- 30.000 DPI
- Stylisches Carbon-Gehäuse
- Integriertes LCD-Display
- Tri-Mode-Konnektivität
- Webbasierte Software
CONS
- Etwas magere Akkulaufzeit
- Ausschließlich für Rechtshänder
- Kein erweitertes Zubehör im Lieferumfang
- Bluetooth mit niedriger Polling-Rate




































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