Die Gerüchteküche rund um Sonys nächste Konsolengeneration brodelt kräftig. Neue Insider-Informationen deuten darauf hin, dass die Playstation 6 technisch einen deutlich größeren Sprung machen könnte als frühere Generationen. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem der Arbeitsspeicher: Mit angeblich 30 Gigabyte Unified Memory könnte Sonys kommende Konsole neue Maßstäbe setzen. In Kombination mit einer modernen Custom-APU und KI-Beschleunigern zeichnet sich ein System ab, das klar auf zukünftige Spiele-Engines und datenintensive Technologien ausgelegt ist.
- Leak spricht von 30 GB Unified Memory für CPU und GPU
- Deutlich höhere Speicherbandbreite als bei der PS5
- Next-Gen-Hardware mit Fokus auf KI und moderne Grafikverfahren
Inhalt
Playstation 6 als RAM-Monster: Speicher-Upgrade mit klarer Strategie
Laut einem Bericht aus einer als gut informiert geltenden Quelle plant Sony bei der Playstation 6 einen außergewöhnlich großen Ausbau des Systemspeichers. Demnach sollen insgesamt 30 Gigabyte Unified Memory zum Einsatz kommen, die von CPU und GPU gemeinsam genutzt werden. Technisch realisiert werden soll dies über zehn Speicherchips mit jeweils 3 GB Kapazität in einem sogenannten Clamshell-Design. Daraus ergibt sich ein 160-Bit-Speicherinterface mit einer kolportierten Bandbreite von bis zu 640 GB/s.
Im Vergleich zur PlayStation 5 mit ihren 16 GB GDDR6-RAM wäre das nahezu eine Verdopplung. Ein solches Speicherpolster würde Entwicklern deutlich mehr Freiheit geben, etwa für hochauflösende Texturen, komplexere Open-World-Strukturen oder aufwendigere Physik- und KI-Berechnungen. Gerade moderne Spiele-Engines profitieren zunehmend von großem, schnell verfügbarem Speicher, da Raytracing, Streaming-Techniken und KI-gestützte Systeme parallel enorme Datenmengen verarbeiten. Der Schritt zu 30 GB erscheint daher weniger überdimensioniert als vielmehr vorausschauend.
Neue APU, KI-Einheiten und Fokus auf Zukunftstechnologien
Neben dem großen Arbeitsspeicher soll die Playstation 6 auf einer speziell für Sony entwickelten Custom-APU basieren. Diese kombiniert laut Leak Zen-6- und Zen-6c-CPU-Kerne mit einer GPU auf Basis von RDNA 5, intern offenbar auch als UDNA oder GFX13XX bezeichnet. Ergänzt werden soll die Architektur durch neue Neural Arrays und Radiance Cores, die funktional an Nvidias Tensor Cores und Neural Shaders erinnern.
Diese spezialisierten Einheiten könnten eine zentrale Rolle bei KI-gestütztem Upscaling, intelligenter Beleuchtung und realistischeren Animationen spielen. In Verbindung mit dem großzügigen Unified Memory entsteht ein Gesamtpaket, das klar auf Machine Learning und datenintensive Grafiktechniken ausgelegt ist. Auch Gerüchte über einen möglichen Playstation-6-Handheld fügen sich in dieses Bild. Dieser soll angeblich mit 24 GB Unified Memory ausgestattet sein, was auf eine gemeinsame technische Basis innerhalb des Ökosystems hindeutet und Entwicklern die Plattform-Optimierung erleichtern würde.
Fazit: Vielversprechende Leaks, aber noch lange nicht final
Sollten sich die aktuellen Informationen bestätigen, könnte die Playstation 6 einen der größten technischen Sprünge in der Geschichte der PlayStation-Reihe markieren. 30 GB Unified Memory, eine moderne Zen-6-APU und dedizierte KI-Beschleuniger würden eine klare Abgrenzung zur aktuellen Konsolengeneration schaffen. Offiziell bestätigt ist davon bislang nichts. Auch Preis und finale Spezifikationen sind völlig offen. Ein Release wird derzeit frühestens für 2027 erwartet – bis dahin bleibt ausreichend Zeit für Änderungen. Die aktuellen Leaks liefern jedoch einen spannenden Ausblick auf Sonys mögliche Next-Gen-Vision.
Quelle: NeoGAF Forum
























